
3. Liga
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Traumtor ebnet Weg zur Sensation bei Wacker
Der FC Pinzgau knöpfte Wacker Innsbruck in der Regionalliga West einen Punkt ab. Damit haben die Spieler wie gefordert Charakter gezeigt. Für Seekirchen bleibt das Frühjahr indes schwierig. Bischofshofen bezwang die Wallerseer 3:1.
„Die Spieler müssen Charakter zeigen.“ Das forderte FC-Pinzgau-Trainer Adonis Spica vor dem schwierigen Auswärtsspiel in der Regionalliga West bei Wacker Innsbruck. Denn das 0:4 gegen Kitzbühel am Dienstag war von der Leistung her den eigenen Ansprüchen nicht würdig. Den Charaktertest haben die Saalfeldener nun bestanden. Am Tivoli knöpften sie dem Tabellenführer einen Punkt ab, spielten 1:1. Philipp Zehentmayr brachte die Gäste sogar in Führung. „Das Tor des Jahres“, staunte Spica. Denn der Mittelfeldakteur zog aus 55 Metern volley ab.
Erst in Minute 90 kassierten sie den Ausgleich. „Leider, muss man sagen. Aber wir haben Charakter und Mentalität gezeigt“, ist der Betreuer stolz auf die Reaktion seines Teams.
Im Salzburger Derby zwischen Bischofshofen und Seekirchen setzten sich die Pongauer mit 3:1 durch. Der BSK schwimmt damit weiter auf der Erfolgswelle, holte den dritten Sieg in Folge. Besonders sehenswert war der Treffer von Karim Hassanin, der per Fallrückzieher den Endstand fixierte. „Ich habe keine Ahnung. Das war einfach intuitiv und ist perfekt aufgegangen“, grinste der Mittelfeldspieler. Damit liegt Bischofshofen aktuell nur drei Punkte hinter Platz zwei. „Ich finde wir haben nicht unsere beste Leistung auf den Platz gebracht“, blieb Trainer Sean Caldwell jedoch selbstkritisch. Die Stimmung bei den Pongauern ist aktuell hervorragend.
Anders sieht die Lage bei Seekirchen aus, das sich im Frühjahr bisher sehr schwertut. „Momentan sind wir in der Phase, wo wir hinten viele Fehler machen, wo wir hinten keine Sicherheit ausstrahlen“, meinte Trainer Mario Lapkalo. Jetzt heißt es: „Noch mehr Gas geben, noch konzentrierter arbeiten im Training. Man muss seinen Mann stellen!“ Denn aktuell fehle es bei einigen Kickern an ein paar Prozenten im Spiel. „Wir gewinnen aktuell nicht so viele Zweikämpfe, weil wir es zu legere angehen. In Wahrheit müssen wir uns selbst herausreißen. Weil von alleine wird es nicht funktionieren.“
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Bild: Andreas Tröster













